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Ein erster Kirchenbau wurde spätestens in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Von diesem Bau sind Teile einer Doppelturmanlage und eines rechteckigen Chorraums erhalten. Die erste urkundliche Erwähnung der Marienkirche ist 1296 belegt.
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Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts erhält die Kirche ihre heute sichtbare Gestalt. Bisher gab es leider noch keine fundierte baugeschichtliche Forschung in der Marienkirche. Bei der Restaurierung 1936/37 wurden die aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts stammenden Malereien an den Pfeilern und im Gewölbe freigelegt.
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Während des zweiten Weltkrieges waren wichtige Teile der wertvollen Ausstattung in das Schloss Schwerinsburg ausgelagert worden. Sie wurden dort 1945 beim Brand des Schlosses vernichtet. Lediglich das Hauptbild des Hochaltars, die Marienfigur, konnte gerettet werden. Sie steht seit 1957 in der Marienkapelle. 
St. Marien zu Anklam gehört zu den schönsten gotischen Backsteinkirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Übersicht der wichtigsten Daten zur Geschichte finden Sie in der Zeittafel.
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Die Marienkirche gehört zur europäischen Route der Backsteingotik. Auf der Internetseite des Projektes EuRoB ist eine ausführlichere Darstellung der bisherigen Erkenntnisse zur Baugeschichte von St. Marien von Dipl.Ing. J. Chr. Holst zugänglich.
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